100 Schritte der Transformation. SCHRITT 21.🍀

DIE SOGENANNTEN SCHLECHTEN GEWOHNHEITEN
Im vorherigen Schritt erwähnte ich die sogenannten schlechten Gewohnheiten. Welche sind das? Die Antwort lautet: es sind Handlungen, deren Ausführung bewirkt, dass Du Dich nicht in Richtung Deiner Träume bewegst. Ich möchte Dir mit diesem Schritt den Mut machen: Du kannst sie beseitigen.
Jede Handlung, die man regelmäßig ausführt, wird zu einer Gewohnheit, denn sie erzeugt – Du erinnerst Dich an Schritt 9 ? – neuronale Verbindungen in Deinem Gehirn, die mit zunehmender Häufigkeit der Ausführung immer breitere Autobahnen in Deinem Gehirn bilden. Gewohnheiten zu haben bedeutet, mit immer wieder den gleichen Reaktionen auf die gleichen Reize der Aussenwelt zu reagieren. Wir führen diese Handlungen automatisch aus, d.h. unsere Gehirne schalten dabei immer wieder den sogenannten Bottom-up-Mechanismus ein (unwillkürlich, intuitiv, impulsiv, von Emotionen angetrieben, für Routinetätigkeiten zuständig). David Goleman, der Professor für klinische Psychologie an der Universität Harvard, beschreibt den Bottom- up- Mechanismus in seinem spannenden Buch „Konzentriert euch“ (2013, aus dem Amerikanischen von Sebastian Vogel übersetzt) wie folgt: „Die reflexhaft und schnell handelnden Bottom-up-Schaltkreise gehen in der Evolution Millionen von Jahren weit zurück und begünstigen kurzfristiges Denken, Impulse und schnelle Entscheidungen.“ „Je öfter wir eine anfangs neueTätigkeit ausführen, desto stärker verwandelt sie sich in eine automatische Gewohnheit; dann wird sie von den Bottom-up- Schaltkreisen übernommen.“ Diese Kreise befinden sich in den unteren, evolutionstechnisch älteren Regionen unseres Gehirns und sorgen für eine ökonomische Nutzung der mentalen Kräfte, denn das bewußte Denken stregt viel mehr an ( Top-down-Mechanismus).
Unser geniales Gehirn mit seiner Neuroplastizität bietet uns also eine Lösung: je öfter wir die positiven Handlungen ausführen, desto schneller werden sie von den Bottom-up -Schaltkreisen übernommen und desto schneller werden sie zu guten Gewohnheiten, die uns in Richtung unserer Träume bringen. In Bezug auf den vorigen Schritt sind die guten Gewohnheiten leicht zu nennen: Bewegung, Sport, gesunde Ernährung, Pflege der Haut, aber auch – weil wir im Schritt 1 unsere Standards erhöht haben- bessere schönere Kleidung, bessere Frisör, bessere körperliche Hygiene.
Alles schön, alles gut!!!!!
Aber……………………………………………………………
Was mache ich, wenn ich jetzt plötzlich feststelle, dass ich eine Zigarette rauchen will, dass ich mich absolut nicht aufraffen kann, ins Fitnessstudio zu gehen, dass ich diese Tafel Schokolade sofort verputzen möchte, dass ich jetzt sofort einen Drink brauche, dass ich diese Fernsehserie sofort gucken will, obwohl es doch besser wäre, jetzt schlafen zu gehen? Was mache ich, wenn ich diesen schlechten Gewohnheiten nicht widerstehen kann? Woher nehme ich überhaupt die Kraft, die guten Gewohneiten auszubilden, wo doch die alten Verlockungen überall lauern?
Die Antworten kommen in den nächsten Schritten. Also: STAY TUNED UND FANG SCHON MAL AN, DEIN GENIALES GEHIRN ZU LIEBEN!!!
