Monatsarchive: Januar 2018

100 Schritte der Transformation. SCHRITT 25.🍀

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WIE MAN SCHÄDLICHEN IMPULSEN WIDERSTEHT, Teil 1

Im Schritt 24 erwähnte ich die Amygdala, genannt auch der Mandelkern. Schließe jetzt eine nähere Bekanntschaft mir diesem wichtigen Teil Deines Gehirns. Die Amygdala bewohnt den mittleren Teil des Gehirns, den sogenannten Temporallappen, sie ist Millionen Jahre alt und von Beruf ein Wächter.

Die Amygdala bewertet alle Situationen nach einer potenziellen Gefahr, die von ihnen ausgehen könnte. Und wenn der Wächter entscheidet, dass Alarm geschlagen werden soll, dann verändert sich der Zustand des gesamten Körpers. Stresshormone werden ausgeschüttet (man muss ja fliehen oder kämpfen, vermutet die Amygdala), die Wahrnehmung der Zeit verändert sich (die Zeit scheint langsamer zu verlaufen, damit man subjektiv gesehen mehr Zeit zum Angriff oder Flucht hat), der Schwerpunkt der Motorik verschiebt sich zugunsten grober Bewegungsabläufe. Die Aufmerksamkeit wird vollständig auf die potenzielle Gefahr gerichtet.

Die Top-down-Systeme (Selbstbeherrschuhng, Wille, planmäßige Aktion) arbeiten nicht mehr. Jetzt steuern die Emotionen das Verhalten eines Menschen.

Die Amygdala irrt sich sehr oft in ihrer Einschätzuhng der potenziellen Gefahren und übertreibt ziemlich häufig, sie will lieber auf Nummer sicher gehen, damit sie niemals eine Gefahr übersieht, denn das könnte ja schlimm enden.

Aber wenn die Amygdala so erregt ist, schreit sie nach Beruhigung. Und es gibt nur eine Instanz, die sie dauerhaft beruhigen kann. Es ist der Befehl der höher gelegenen Areale des Gehirns (der präfrontale Lappen), mit dem Alarm aufzuhören.

Aber wie soll das funktionieren?

Es funktioniert durch einen einfachen Trick: die Ablenkung. Das Gehirn kann nicht zwei Gedanken gleichzeitig denken: man kann sich nicht wegen einem als verletzend empfundenen Satz einer Kollegin ärgern (ein potenzieller Angriff, die Amygdala schlägt Alarm) und sich gleichzeitig auf den Kinobesuch heute Abend freuen.

Wenn Du also das nächste Mal merkst, dass Du negative Gefühle verspürst (Ärger, Wut, Trauer) – also Gefühle, die Dich nicht in die Richtung Deiner Träume führen – dann werde Dir der Tatsache bewußt, dass Du negative Gedanken gedacht hast, durch Deinen inneren Dialog negative Bilder aktiviert hast (Siehe Schritt 24) und dass Deine Amygdala daraufhin Alarm schlägt. Lenke Deine Aufmerksamkeit augenblicklich auf etwas anderes, etwas, was Dein bewußtes Denken in Anspruch nehmen muss ( E-mail beantworten, Zeitung lesen, Müll rausbringen). Die Konzentration auf die neue Aufgabe – Konzentration ist die wichtigste aller Exekutivfunktionen und maßgeblich entscheidend für den Erfolg im Leben – wird dazu führen, dass das obere Gehirn die Kontrolle übernimmt und Du nicht mehr impulsiv handeln wirst. Denn impulsive Handlungen sind oftmals die schädlichen Handlungen.

Die bewußte Lenkung der Aufmerksamkeit ist schwierig, jedoch zu erlernen. Wenn wir diese Methode üben, brauchen wir nicht mehr zu kurzfristigen Mitteln der Beruhigung zu greifen, wie Zigarette, übermäßiges Essen oder Faulenzen.

Warum wir jedoch automatisch zu diesen eher schädlichen Mitteln der Beruhigung greifen, statt uns produktiv abzulenken, erkläre ich Dir im nächsten Schritt.

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🌸 VLOG 25 🌸 : FÜNF DINGE, DIE FRAUEN AN MÄNNERN NICHT MÖGEN.

🌹 BLOG 25 🌹: VOM AUSGANGSPUNKT ZUM ZIEL.

Wir gestalten, verändern und transformieren das ganze Leben lang. Das Wesen des Lebens an sich ist Bewegung und Bewegung ist Veränderung.  Veränderung ist wiederum der Übergang eines Zustandes in einen anderen. Alles im Universum besteht aus Energie. Die Eigenschaft der Energie ist Bewegung. Energie steht niemals still. Wir sind eingetaucht in ein riesiges Meer aus Energie, das die Quantenphysik das Vereinte Feld des Bewußtseins nennt. Albert Einstein hat sein halbes Leben damit zugebracht, diesem Feld auf die Spur zu kommen. Die Energie des Feldes vibriert ständig und wir können ihre Bewegungen mit unseren Gedanken beeinflussen. Wir können also unser Leben kreieren. Wir müssen nur anfangen, es bewußt zu machen.

Definieren wir zuerst, was wir transformieren wollen. Das Benennen des Zieles ist die wichtigste, die allerwichtigste Aufgabe. Das Benennen ist nämlich nichts anderes, als dass man dem Quantenfeld eine neue Information sendet, anhand derer die Energie sich neu positionieren wird. Benennen wir also, wo uns unser Weg hinführen soll:

  1. Von schmutzig zur sauber.
  2. Von kaputt zu repariert.
  3. Von häßlich zu schön.
  4. Von unwissend zu wissend.
  5. Von naiv zu klug.
  6. Von traurig zu fröhlich.
  7. Von unbekannt zu bekannt.
  8. Von unbewußt zu bewußt.
  9. Von unerfahren zu erfahren.
  10. Von „ich kenne nicht“ zu „ich kenne“.
  11. Von langweilig zu interessant.
  12. Von unorganisiert zu orgasnisiert.
  13. Von krank zu gesund.
  14. Von unaufgeräumt zu aufgeräumt.
  15. Von faul zu fleißig.
  16. Von fett zu durchtrainiert.
  17. Von nicht funktionell zu funktionell.
  18. Von unprofessionell zu professionell.
  19. Von unglücklich zu glücklich.
  20. Von verschloßen zu extrovertiert.
  21. Von arm zu reich.
  22. Von gefangen zu frei.
  23. Von gehemmt zu expressiv.
  24. Vom alten Leben zum neuen Leben.
  25. Und wieder zum neuen Leben.
  26. Und wieder zum neuen Leben.
  27. Und wieder zum neuen Leben……

Den Kreationen sind keine Grenzen gesetzt. Wir entscheiden selbst, wo wir hinwollen und wie unser Leben von uns gelebt werden kann. Wir müssen nur in einem Punkt sehr klar sein: ob die Kreationen wirklich unseren eigenen Wünschen entsprechen. Deshalb ist es so wichtig, den eigenen Träumen und Wünschen auf die Spur zu kommen. Wenn man nämlich Kreationen erschafft, die in Wirklichkeit den Wünschen anderer Menschen entsprechen (der Eltern, der Nachbarn, den gesellschftlichen Wertvorstellungen etc.), lebt man dann noch das eigenes Leben? Nein, das eigene, von Gott/ Universum / dem allumfassenden Bewußtsein geschenkte Leben liegt brach, es wird nicht gelebt. Dafür stehlt man die Vorstellungen anderer Menschen. Man erbaut also etwas, was einem eifach  nicht gehört. Man ist ein Dieb.

Du kannst ganz ganz leicht erkennen, was zu Dir gehört und was nicht. Alles, was wirklich DEINS ist, fühlt sich leicht an, einfach leicht. Alles Fremde ist schwer, so schwer. Warum ? Weil es nicht Dein Koffer ist, den Du trägst. Welche Koffer trägst Du ?