🌹 BLOG 35 🌹 : DIE INNERE WELT.

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Die Entwicklung des Bewusstseins des Einzelnen ist die Entwicklung und die Expansion seiner inneren Welt, das heisst das Einbeziehen von immer mehr Faktoren in das Erleben und Erfahren. Und das geht einher mit der Entwicklung und Entfaltung seiner äußeren Welt. Beide Welten bedingen sich gegenseitig und sind untrennbar verbunden. Aus der inneren Welt entspringt die äußere, die wiederum die innere beeinflusst.

Aber: führt man keine Struktur ein, entsteht mit der Zunahme der Zahl der verschiedenen Elemente und Faktoren immer mehr Unordnung. In der inneren und in der äußeren Welt. Dies nennt man Entropie. Entropie ist der Level der Unordnung in einem System. Wie eine Schublade, in die man permanent neue Gegenstände reinstopft ohne sie zu sortieren. Nicht nur solche Schubladen muss man ordnen und sortieren, sondern auch sich selbst.

Je weniger die äußere und auch die innere Welt entwickelt sind, umso weniger hat der Mensch Kapazitäten und Kenntnisse, wie er sich ordnen, wie er die Entropie niedrig halten kann. Die Entropie also den Level des Zerfalls einer Struktur eines Systems niedrig zu halten, ist sehr wichtig. Denn mit der Zunahme der Entropie verliert das System Energie. Wie ein Garten, in dem lange nicht aufgeräumt wurde. Dieser Garten wird verwildern und zuwuchern und verliert Schritt für Schritt seine Form. Irgendwann wird er zu einem völlig neuen System werden, er wird aber aufhören, ein Garten zu sein.

Die Unordnung der inneren Welt bedingt die Unordnung der äußeren Welt, die wiederum die innere Welt beeinflusst. Eine ewige Feedbackspirale.

Das Aufräumen und das Bilden einer Struktur hält das Chaos im Schach. Nicht nur das: es schafft im System viel Platz für immer mehr Informationen, wie ein gut aufgeräumter Schrank. Und je mehr Informationen ein System aufnimmt und in seine Strukturen integriert, umso besser kann es agieren. Im Falle eines Menschen: umso erfolgreicher wird er im Leben. Umso glücklicher. Umso ERFÜLLTER.

Es bleibt noch zu klären, mit welchen Werkzeugen man sich ordnet. Die Antwort ist einfach: mit einem hohen Level an emotionaler Intelligenz: der basalen Fähigkeit, mit sich selbst, mit anderen Menschen, mit ganzen Gruppen also mit Systemen umzugehen.

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