100 SCHRITTE DER TRANSFORMATION. Schritt 38.
FINDE DEINE EMOTIONALE SICHERHEIT.
Emotionale Sicherheit ist das Allerwichtigste. Es ist die Basis, der Ausgangspunkt. Emotionen sind Energien. Emotion is energy in motion, Energie in Bewegung. Wenn die Energie nicht gut fließt, heißt das, dass ihr Fluss gestört wurde. Dann wird der Mensch in seinem Erleben und Agieren gestört und entwickelt Störungen. Was stört den Fluss unserer Energie im Leben ? Nur eine einzige Sache: unsere Glaubenssätze, unsere Sichtweisen, unsere Einstellungen zum Leben und zu allem, was das Leben beinhaltet.Emotionale Unruhe und emotionale Unsicherheit sind nichts anders als Mangel an Sicherheit. Damit man wieder sicher wird, muss man sich die Sicherheit wieder beschaffen, sie wieder einführen in das eigene Leben. Wer ist die wichtigste und die größte Quelle der Sicherheit ? Man selbst ! Aber zunächst muss man in der eigenen Energie aufräumen, das heisst all die störenden Glaubenssätze transformieren. Eine große Sicherheit geben aber auch andere Menschen, denn sie können uns helfen, uns beschützen, uns inspirieren, dasd heisst neue Glaubenssätze zeigen, die unser Leben einfacher machen, weil sie die Energie besser fliessen lassen. Aber der Mangel an Bindung zu anderen Menschen und der Mangel an Bindungsfähigkeit erzeugt Angst und Unsicherheit. Angst verschliesst die Synapsen im Gehirn, weshalb kaum Informationen fliessen können. Denn unter Angst entsteht ein Stresszustand im Körper: der Körper schüttet Stresshormone Adrenalin und Cortisol aus, um den Organismus dazu zu befähigen, sich vor einer potentiellen Gefahr zu schützen (das Gefühl der Angst sugerriert ja, dass Gefahr für Leib und Leben besteht). Unter diesen Umständen ist der Organismus permanent damit beschäftigt, sich zu verteidigen und sich auch zu beruhigen, denn niemand kann dauernd in einem Notfallzustand funktionieren. Denn in einem Notfallmodus kann man nichts mehr im eigenen Leben kreieren, außer vielleicht nocht mehr Angst und noch mehr Stress. Aber wenn man es schafft, die eigene Angst, die eigene Unsicherheit abzubauen, beginnt der Körper sofort mit dem Prozess des Wiederherstellens des Gleichgewichtes, der Homäosthase. Und wenn die Stresshormone den Körper verlassen und wir im Körper gute Botenstoffe kreieren (wie Dopamine oder Oxitozine), dann überfluten diese guten Botenstoffe das Gehirn,ernähren die Synapsen und die Informationen können wieder gut fliessen und von unserem Biocomputer effizient prozessiert werden. Sorgen wir in unserem Leben für eine sichere emotionale Struktur und für gut genährten Synapsen, dann wird unser Leben sich als sehr glücklich erweisen. Aber dazu müssen wir zunächst unsere Glaubenssätze verändern, modifizieren, manche ganz ablegen, manche sich neu aneignen. Glaubenssätze sind neutral, aber das, wonach wir unser Leben bewusst oder unbewusst ausrichten, wird unser Leben beeinflussen und gestalten. Die meisten Glaubenssätze sind uns nicht bewusst. Wir handeln, weil wir dieses Denkmodell in den ersten Lebensjahren erlebt haben; wir beobachteten die Erwachsenen in unserer Umgebung und sie fütterten uns mit ihren Glaubenssätzen und Ansichten über das Leben. Wollen wir etwas ändern, müssen wir diese Glaubenssätze zuerst aufspüren uund sie dann mit ersetzen, denn sie gehören nicht uns. Wir müssen unsere neuen Glaubenssätze aufstellen, damit wir unser eigenes Leben leben können und nicht das Leben der Menschen, denen die Glaubenssätze gehören oder gehörten. Faustregel: ein Glaubenssatz, der sich gut anfühlt, ist gut und darf solange bleiben bis man einen findet, der sich noch besser anfühlt. Es gibt keinen universellen Glaubenssatz. Alle sind gleich. Es gilt nur eins: jeder kreiert dadurch sein Leben. Achten wir darauf, woran wir glauben.