WAS IST DIE BESTE UMGEBUNG FÜR KINDER ?

Die beste Umgebung für die Entwicklung eines Kindes ist die, die sein Bewusstsein zur größtmöglichen Entfaltung bring. So eine Umgebung weist folgende Merkmale auf:

  • Sie bietet Input in Form von hochwertigen Informationen.
  • Sie bietet hoch entwickelte, komplexe Strukturen.

Sie gibt emotionale Stabilität und Geborgenheit, sodass das Kind sich geliebt und beschützt fühlt, was entscheidend bei der Ausbildung von nützlichen neuronalen Verbindungen ist.

  • Sie würdigt die Individualität des Kindes.
  • Sie bietet Herausforderungen an, an denen das Kind wachsen und sich formen kann.
  • Sie bietet Möglichkeiten zu einer sehr starken Ausfifferenzierung im Vergleich zu der Ursprungsfamilie.
  • Sie hilft dem Kind, seine spirituelle, geistige Seite zu entwickeln (nicht zu verwechseln mit Religiosität)
    Wie existentiell die Kommunikationsfähigkeit für die Menschen ist, erfahren wir schon am Anfang des Lebens eines Kindes. Bereits Säuglinge reagieren auf die Stimme der Mutter und lassen sich beruhigen, wenn die Mutter neben ihnen ist und spricht oder singt. Die Kinder lauschen uns Erwachsenen und beobachten uns. Mit der Zeit wiederholen sie bestimmte Laute und versuchen ihre Stimme zu trainieren, und wenn die Sprechfreude durch die Umgebung wirklich geweckt wird, beginnt die Sprache, sich rasant schnell zu entwickeln. Wenn das Kind circa ein Jahr alt ist, spricht es schon die ersten einfachen Worte. Dann dauert es nur noch ein paar Monate und das Kind wird weitere Wörter beherrschen. Zweijährige benutzen häufig schon midestens Zwei-Wort-Sätze. Mit der Zeit kommen immer mehr Worte dazu. Noch vor dem dritten Lebensjahr entdecken die meisten Kinder das Wort „ich“ Mit der Aussprache einiger Lauten werden viele noch Probleme haben, auch die Beherrschung des richtigen Satzbaus erfordert Zeit und Training, aber genügend Unterstützung seitens der Umwelt wird die Sprache bald aktiv und umfangreich eingesetzt. Wir haben unzählige Möglichkeiten, im Alltag die Sprachentwicklung zu untestützen. Z.B. begreift das Kind langsam, dass jeder Gegenstand einen eigenen Namen hat, und es wird versuchen, diese Namen auch einzusetzen. Wir helfen dem Kind, neue Wörter zu erlernen, indem wir auf die Gegenstände zeigen, über die wir uns unterhalten. Um die Bezeichnungen für Emotionen hervorzuheben, können wir Zeichensprache / Gesten benutzen. Wenn die Eltern wollen, dass ihr Kind sich sprachlich gut entwickeln kann, müssen sie es unterstützen: so viel wie möglich mit dem Kind sprechen. jede Aktion ( z. B. waschen, wickeln und füttern, später gemeinsame Aktionen wie Kochen, aufräumen etc.) immer sprachlich begleiten, die Sprechfreude wecken und vor allem immer auf das, was das Kind sagt, reagieren. Diese massive Präsenz ist vielleicht manchmal anstrengend, aber sie zahlt sich aus: das Gehirn des Kindes wird wunderbar vernetzt. Und dies ist die Basis für alle späteren Erfolge.

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