Autor-Archive: Miriam Sagemann

WAS BENÖTIGEN KINDER VON UNS ?

  • Kinder haben basale Bedürfnisse, von deren Erfüllung eine gute Entwicklung eines jeden Kindes abhängt. Vor allem gehören dazu die folgenden 5 Bedürfnisse:
  • Jedes Kind braucht eine sichere Bindung zu seiner primären Bezugsperson und anderen Erwachsenen,die verlässlich, vorhersehbar, nicht ambivalent, sondern klar sind und dem Kind Liebe / positive Gefühle und Akzeptanz zeigen.
    Jedes Kind braucht Zeit und Raum für freies, spontanes und unstrukturiertes Spielen, das der Erkundung der Welt und der Erprobung eigener Kräfte und Fähigkeiten in der Welt dient. So entstehen unf festigen sich Lernprozesse, so wird auch die Welt verarbeitert und angeeignet. Die Bezugspersonen sind als sicherer Hintergrund beobachtend vorhanden, aber ermöglichen dem Kind eine freie und ungezwungene Exploration.
    Jedes Kind braucht klare Grenzen und ein gut strukturiertes Setting. Dies gibt dem Kind Sicherheit, sorgt für einen Schutz vor Überforderung des Wahrnehmungssystems. So lernt das Kind, sich selbst und seine Welt zu strukturieren und zu ordnen.
    Jedes Kind braucht die Kapazität, eigene Bedürfnisse zu entwickeln und sie zu äußern, das Gleiche gilt für die eigenen Emotionen. Emotionen sind die eigene Energie, Energie in Bewegung ( energy in motion). Sie bildet das Leben. Jedes Mensch muss lernen, mit eigenen Emotionen unzugehen, denn ansonsten werden ihn diese Emotionen immer beherrschen und häufig behidern im Leben. Dieses Lernen beginnt schon in der Kindheit, wenn die Eltern in der Lage sind, die Emotionen des Kindes anzunehmen, zu verarbeiten und sie ihm zurück zu spiegeln.
    Jedes Kind benötigt Möglichkeiten, seine Autonomie zu entfalten. Sie benötigen einen physikalischen und emotionalen Raum, um sich selbst kennen zu lernen, selbst seine Bedürfnisse zu erkennen und sie selbst zu erfüllen. Das eigene wahre Selbst zu sein.Hier beginnt eine Spirale der Entwicklung, die sich von Generation zu Generation dreht.

  • Geben die Eltern dem Kind Liebe und feste, vorhersehbare Bindung, können die Kinder es später, wenn sie selbst Erwachsene sind, es sich selbst geben.
  • Geben die Eltern den Kindern die Möglichkeit, Gefühle zu zeigen und Bedürfnisse mitzuteilen, können die Kinder später sich selbst ihre Emotionen erklären und sie auch alle spüren, statt sie abzuspalten. Wenn die Kinder es aber nicht gelernt haben, dann können die späteren Erwachsenen nicht oder nur unzureichend mit ihren Gefühlen umgehen und viele Emotionen werden unterdrückt. Die späteren Erwachsenen können dann auch nicht ihre eigenen Bedürfnisse wahrzunehmen und sie zu erfüllen, weshalb sie immer andere Menschen für diese Erfüllung brauchen ; ein perfekter Boden für die Entstehung von Persönlichkeitsstörungen wie Narzissmus oder Koabhängigkeiten.

KINDER UND STRUKTUR

Es ist sehr wichtig, dass man Kinder so früh wie möglich in die Gestaltung der Systeme einbindet, in denen sie sich befinden. Sie müssen lernen, wie sich ein Gebilde namens Struktur zusammen setzt, im Gegensatz zu einem Gebilde namens Chaos. Wie organisiert man Gegenstände und Abläufe zu immer höher entwickelten Strukturen und folglich immer effizienteren Systemen ?Das ist die beste Methode, das Bewusstsein in einem Menschen und auch in einem System zu erwecken. Je mehr strukturierte Verbindungen, umso mehr Bewusstsein.Aber Kinder brauchen zuerst die Strukturen, damit sich ihr eigenes Bewusstsein beginnt, zu entfalten und damit es konstant wächst. Struktur gibt nämlich eine Begrenzung, einen festen Rahmen. In dieser Begrenzung kann man sich spiegeln. Wenn um einen herum nichts ist, gibt es nichts, worin man sich selbst spiegeln, reflektieren kann. Dann weiss man nicht, wer man ist. Das Bewusstsein zu entfalten bedeutet, das eigene Leben zu entfalten. Diese Fähigkeit erlernt das Kind durch die Spiegelung des Erwachsenen und den festen Rahmen, den der Erwachsene vorgibt. Das Kind kann sich selbst noch nicht strukturieren, weil es noch nichts von sich und der Welt weiss. Kinder, die sich selbst überlassen werden, das heisst die von den Erwachsenen nicht geführt werden, bleiben bis ins hohe erwachsene Alter auf der unbewussten Ebene. Ihr Leben wird gestaltet von Impulsen und Trieben und sie werden im Leben wenig Konstruktives erbauen, aber dafür viele Störungen entwickeln.

FRÜHKINDLICHE BILDUNG

Wie erkenne ich es, ob ein Mensch ein fester und authentischer Anker ist ? Ich erkenne es an dem Grad der Selbstliebe und Selbstakzeptanz, die er sich selbst gegenüber zeigt. Aber woran erkenne ich wiederum, ob ein Mensch sich selbst liebt und akzeptiert ? Das erkenne ich daran, wie er mit dem umgeht, was einer der wichtigsten Erforscher der menschlichen Psyche, Carl Gustav Jung, als den Schatten bezeichnete. Der Schatten beinhaltet alles, was nicht zu der jeweiligen gesellschaftlichen Norm passt oder was die Eltern am Kind nicht akzeptieren konnten. Es sind Verhaltensweisen, Gedanken und Gefühle, die im Sozialisationsprozess für unerwünscht erklärt wurden. Ein unauthentisch Mensch wird so zu einer Persona, einer Maske. Erst wenn er seinen Schatten integriert, akzeptiert und lieben gelernt hat, kann er die destruktive Kraft des Schattens in kreative Kraft umwandeln und sich selbst sowie anderen Menschen geben.

WAS IST DIE BESTE UMGEBUNG FÜR KINDER ?

Die beste Umgebung für die Entwicklung eines Kindes ist die, die sein Bewusstsein zur größtmöglichen Entfaltung bring. So eine Umgebung weist folgende Merkmale auf:

  • Sie bietet Input in Form von hochwertigen Informationen.
  • Sie bietet hoch entwickelte, komplexe Strukturen.

Sie gibt emotionale Stabilität und Geborgenheit, sodass das Kind sich geliebt und beschützt fühlt, was entscheidend bei der Ausbildung von nützlichen neuronalen Verbindungen ist.

  • Sie würdigt die Individualität des Kindes.
  • Sie bietet Herausforderungen an, an denen das Kind wachsen und sich formen kann.
  • Sie bietet Möglichkeiten zu einer sehr starken Ausfifferenzierung im Vergleich zu der Ursprungsfamilie.
  • Sie hilft dem Kind, seine spirituelle, geistige Seite zu entwickeln (nicht zu verwechseln mit Religiosität)
    Wie existentiell die Kommunikationsfähigkeit für die Menschen ist, erfahren wir schon am Anfang des Lebens eines Kindes. Bereits Säuglinge reagieren auf die Stimme der Mutter und lassen sich beruhigen, wenn die Mutter neben ihnen ist und spricht oder singt. Die Kinder lauschen uns Erwachsenen und beobachten uns. Mit der Zeit wiederholen sie bestimmte Laute und versuchen ihre Stimme zu trainieren, und wenn die Sprechfreude durch die Umgebung wirklich geweckt wird, beginnt die Sprache, sich rasant schnell zu entwickeln. Wenn das Kind circa ein Jahr alt ist, spricht es schon die ersten einfachen Worte. Dann dauert es nur noch ein paar Monate und das Kind wird weitere Wörter beherrschen. Zweijährige benutzen häufig schon midestens Zwei-Wort-Sätze. Mit der Zeit kommen immer mehr Worte dazu. Noch vor dem dritten Lebensjahr entdecken die meisten Kinder das Wort „ich“ Mit der Aussprache einiger Lauten werden viele noch Probleme haben, auch die Beherrschung des richtigen Satzbaus erfordert Zeit und Training, aber genügend Unterstützung seitens der Umwelt wird die Sprache bald aktiv und umfangreich eingesetzt. Wir haben unzählige Möglichkeiten, im Alltag die Sprachentwicklung zu untestützen. Z.B. begreift das Kind langsam, dass jeder Gegenstand einen eigenen Namen hat, und es wird versuchen, diese Namen auch einzusetzen. Wir helfen dem Kind, neue Wörter zu erlernen, indem wir auf die Gegenstände zeigen, über die wir uns unterhalten. Um die Bezeichnungen für Emotionen hervorzuheben, können wir Zeichensprache / Gesten benutzen. Wenn die Eltern wollen, dass ihr Kind sich sprachlich gut entwickeln kann, müssen sie es unterstützen: so viel wie möglich mit dem Kind sprechen. jede Aktion ( z. B. waschen, wickeln und füttern, später gemeinsame Aktionen wie Kochen, aufräumen etc.) immer sprachlich begleiten, die Sprechfreude wecken und vor allem immer auf das, was das Kind sagt, reagieren. Diese massive Präsenz ist vielleicht manchmal anstrengend, aber sie zahlt sich aus: das Gehirn des Kindes wird wunderbar vernetzt. Und dies ist die Basis für alle späteren Erfolge.

KINDER UND SPRACHE.

Wie existentiell die Kommunikationsfähigkeit für die Menschen ist, erfahren wir schon am Anfang des Lebens eines Kindes. Bereits Säuglinge reagieren auf die Stimme der Mutter und lassen sich beruhigen, wenn die Mutter neben ihnen ist und spricht oder singt. Die Kinder lauschen uns Erwachsenen und beobachten uns. Mit der Zeit wiederholen sie bestimmte Laute und versuchen ihre Stimme zu trainieren, und wenn die Sprechfreude durch die Umgebung wirklich geweckt wird, beginnt die Sprache, sich rasant schnell zu entwickeln. Wenn das Kind circa ein Jahr alt ist, spricht es schon die ersten einfachen Worte. Dann dauert es nur noch ein paar Monate und das Kind wird weitere Wörter beherrschen. Zweijährige benutzen häufig schon midestens Zwei-Wort-Sätze. Mit der Zeit kommen immer mehr Worte dazu. Noch vor dem dritten Lebensjahr entdecken die meisten Kinder das Wort „ich“ Mit der Aussprache einiger Lauten werden viele noch Probleme haben, auch die Beherrschung des richtigen Satzbaus erfordert Zeit und Training, aber genügend Unterstützung seitens der Umwelt wird die Sprache bald aktiv und umfangreich eingesetzt. Wir haben unzählige Möglichkeiten, im Alltag die Sprachentwicklung zu untestützen. Z.B. begreift das Kind langsam, dass jeder Gegenstand einen eigenen Namen hat, und es wird versuchen, diese Namen auch einzusetzen. Wir helfen dem Kind, neue Wörter zu erlernen, indem wir auf die Gegenstände zeigen, über die wir uns unterhalten. Um die Bezeichnungen für Emotionen hervorzuheben, können wir Zeichensprache / Gesten benutzen. Wenn die Eltern wollen, dass ihr Kind sich sprachlich gut entwickeln kann, müssen sie es unterstützen: so viel wie möglich mit dem Kind sprechen. jede Aktion ( z. B. waschen, wickeln und füttern, später gemeinsame Aktionen wie Kochen, aufräumen etc.) immer sprachlich begleiten, die Sprechfreude wecken und vor allem immer auf das, was das Kind sagt, reagieren. Diese massive Präsenz ist vielleicht manchmal anstrengend, aber sie zahlt sich aus: das Gehirn des Kindes wird wunderbar vernetzt. Und dies ist die Basis für alle späteren Erfolge.

WARUM BEQUEMLICHKEIT NICHT GUT IST.

WIE MAN DAS GEHIRN VERÄNDERT.

WIE FÜHRT MAN EIN EFFIZIENTES LEBEN ?

Wie weit kannst Du schauen? Ich welchem Bereich der unendlichen Fraktale, der unendlichen Ebenen, Verzweigungen und Level, aus denen Dein Leben und auch das Universum besteht, befindest Du Dich gerade mit Deinem Bewusstsein ? Wieviele Ebene unter Dir und über Dir bist Du in der Lage, mit Deinem Bewusstsein, mental und physisch zu erfassen ? Wie sehr, wie intensiv kannst Du Dir Deine Zukunft vorstellen ? Wenn Du wunderbare Fraktale, Ebenen, Level, Verzweigungen in Deinem Leben bilden möchtest, musst Du Dich ein für allemal von dem verabschieden, was die Schönheit und Harmonie dieser Kreationen stört, was ihre energetische Frequenz niedriger macht, was die Qualität Deines Bewusstseins und folglich Deines Lebens verschlechtert.

Je niedriger der Level der Energie einer Kreation, das heißt je weniger Ordnung und Struktur, umso höher die Entropie (die Entropie ist der Level der Unordnung in einem System), umso kurzlebiger ist ein System. Denn hohe Entropie bedeutet einen hohen Level des Zerfalls. Effizient für ein System ist dagegen ein permanentes Niedrighalten der Entropie. Das geschieht durch das Einführen von immer komplexeren Strukturen, Fraktale, Ebenen, Level, Verzweigungen. Genau dieses Vorgehen führt zur Entwicklung eines Systems.

Wie führt man also das eigene Leben wirklich effizient? Indem man einen sehr guten Überblick über das eigene Leben und all seine Ebenen hat, wenn man das Leben aus möglichst vielen Perspektiven betrachten kann, wenn man über ein Big Picture verfügt und wenn man folglich dazu in der Lage ist, komplexe Strukturen im eigenen Leben zu bilden und sie ständig zu verfeinern. Das erhöht die Qualität des eigenen Bewusstseins und folglich des eigenen Lebens.

KINDER UND EMOTIONEN

Die Entwicklung eines Kindes ist zum größten Teil von der Umwelt abhängig, in der das Kind lebt. Zu dessen Umwelt gehören vom Anfang an die Eltern, welche die primären Bezugspersonen und ersten Lehrer des Lebens sind. Vom Beginn des Lebens an begleiten das Kind auch seine Emotionen. Das Kind muß sich mit seinen Emotionen vertraut machen und sie verstehen lernen. Die wichtigste Arbeit auf diesem Gebiet obliegt natürlich den Eltern. Sie führen das Kind auf die ersten Stufen der sozial-emotionalen Entwicklung. Denn auch alle Kontakte zu anderen Menschen, alle Beziehungen, die soziale Entwicklung eines Kindes hängen im größten Masse von den ersten Bindungserfahrungen ab, die man mit den ersten Bezugspersonen sammelt. Jedes Kind entwickelt sich in seinem eigenen Tempo. Und häufig kommt es schon in den ersten Lebensjahren dazu, dass Kinder Auffälligkeiten im sozial-emotionalem Bereich aufweisen. Aggressivität, Ängstlichkeit Unsicherheit. sind normale emotionale Zustände, wenn sie jedoc h anfangen, das Kind in seiner Entfaltung zu bremsen, werden sie zu Störungen, welche das Kind nicht imstande ist, allein zu bewältigen. Spätestens jetzt wird es sichtbar, dass das Kind schon länger sozial-emotional vernachlässigt war, auch wenn es körperlich bestens versorgt wird. Es hängt förmlich in der Luft, ohne Halt, hin- und hergeworfen von der Stärke seiner Emotionen, weil niemand da ist, das das Kind führt. Wenn ein Kind in einem Netz sicher verankert ist, kann es seine Kräfte ausprobieren und wird trotzdem immer festgehalten, weil ihm die Führung nicht nur eine Begrenzung, sondern auch einen Halt und Sicherheit gibt. Dies ist wahrhaftig eine Basis für sein späteres Leben. Denn später kann es sich selbst die Sicherheit geben, die es braucht. Jedoch setzt es voraus, dass es zunächst die Eltern sind, die das sichere Netz der Führung und Leitung spannen.

WARUM KRITIK GUT IST.

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