Kategorie-Archiv: 1000 SCHRITTE DER TRANSFORMATION.

100 Schritte der Transformation. SCHRITT 34.🍀

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HÖRE AUF DICH SELBST IN DER RICHTIGEN REIHENFOLGE

Klingt verwirrend: wie, ich soll auf mich selbst hören, aber in der richtigen Reihenfolge? Heißt das, ich spreche mit mehreren Stimmen?

Das heißt, dass in Dir tatsächlich mehrere Stimmen existieren. All die Stimmen sprechen zu Dir, sie kommentieren das, was geschieht, aber vor allem geben sie Dir Signale, was zu tun ist, damit Du Dein Leben gut gestalten kannst.

Zuerst kommt die Stimme des Instinkts. sie ist diejenige, die fürs Überleben sorgt. Dann kommt die Stimme des Affekts, sie ist sehr stark von Emotionen, vor allem negativen, angstbesetzten Emotionen durchdrungen. Die dritte Stimme ist die Stimme der Vernunft. Sie analysiert alle ihr zur Verfügung stehenden Daten und entscheidet nur aufgrund der Vergangenheit und der Wahrscheinlichkeitsrechnung.

Die wichtigste Stimme – außer der des überlebenswichtigen Instinkts – ist die Stimme der Intuition. Durch sie spricht Deine gesamte Seele und diese Stimme sieht die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft gleichzeitig. Ihr gilt es das größte Vertrauen entgegen zu bringen (da der Instinkt automatisch reagiert, lassen wir ihn hier außer Acht).

Wie unterscheiden wir die Stimmen? Der instinkt ist extrem schnell , der Affekt ist emotional negativ besetzt, die Vernunft sagt, was zu tun ist, aber ihre Entscheidungen bringen höchstens eine kurzfristige Befreiung von der Angst. Die Stimme der Intuition ist jedoch die Stimme, deren Befolgung mit Glück und Kraft und Energie erfüllt. Folge dieser Stimme zuerst!!!

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100 Schritte der Transformation. SCHRITT 32.🍀

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LERNE, NICHT ZU DULDEN

Wie war das früher in Deinem Leben? Hast Du erduldet, ertragen, erlitten? Wieviel in Deinem Leben ist nicht wirklich „DEINS“ (das ist die Definition von dem, was sich hinter dem Erdulden, Erleiden, Ertragen verbirgt).

A.Maslow sagte einmal: “ Das größte Übel der Menschheit ist, dass sich Menschen unter ihrem Wert verkaufen“.

Analysiere Dein Leben: welche Situationen, welche Menschen, welche Gedanken, welche Aufgaben erträgst Du, erduldest du, erleidest Du statt Dich an allem, was Dir das Leben bietet, zu erfreuen?

So wie Du ganz am Anfang unseren Weges Deine vier Wände entrümpelt hast, so fordere ich dich jetzt dazu auf, radikal mit allem aufzuräumen, was Du bis jetzt erduldet hast.

Gehe wie folgt vor:

– Mache eine Liste von allem, was Dir im Leben das Gefühl gibt, nicht „Deins“ zu sein, was Du erträgst, erduldest, erleidest.

– Teile das Geschriebene in zwei Gruppen auf: das, was Du sofort verändern kannst und das, was Zwischenschritte zur Veränderung benötigt

– Schreib als Nächstes für alle Punkte die nötigen Zwischenschritte auf

– Lies es jeden Tag und suche nach immer neuen Auswegen, Zwischenschritten. Bediene Dich dazu eines fantastischen Werkzeuges: Deiner Fantasie!!!

– Schreib auf, welche Zwischenschritte besonders schwierig und beängstigend erscheinen. Analysiere dabei immer wieder die Glaubenssätze, die sich hinter den angstvollen Gedanken verbergen.

– Schreibe wirklich ALLES auf, egal ob es Dir realistisch erscheint (z.B. Kündigung eines verhassten Jobs, Trennung vom Partner, ein neues Haus usw.) . Das, was jetzt „erscheint“, ist nur der IST-Zustand. Vergiss nicht, dass Energie im Universum ständig in Bewegung ist, somit ist alles ständig im Begriff, sich zu verändern.

Und dann passiert etwas Wundervolles: Du wirst in Deinem Kopf eine wunderbare Klarheit erscheinen sehen. Klarheit der Gedanken und der Standards, von denen wir ganz am Anfang sprachen. DIESE KLARHEIT WIRD SICH IN DER KLARHEIT DES WEGES MANIFESTIEREN, DEN DU FÜR DICH SEHEN WIRST.

Denk daran: wenn Du in Deinem Leben nichts veränderst, wird sich Dein Leben nicht verändern.

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100 Schritte der Transformation. SCHRITT 31.🍀

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RICHTE ALLES AUF EIN ZIEL HINAUS

Wenn Du weisst, wohin Du willst, richte Dich mit Deiner kompletten Person, mit allem, woraus Du bestehst, auf dieses Ziel hinaus. Alle Deine Gedanken, Emotionen, Taten und Pläne ordne diesem einen Ziel unter. Lass alles, was Du tust, mittelbar oder unmittelbar mit diesem Ziel verbunden sein.

Erlaube Dir vor allem keine Ablenkungen. Dazu gehören:

– negative Emotionen, wie Wut , Kummer, Vorwürfe, etwas bereuen etc: dafür ist kein Platz mehr und sie bringen Dich wieder vom Weg ab

– unnötige Beschäftigungen: wenn Du etwas tust, frag Dich, ob dies Dich Deinem Ziel näher bringt, wenn die Antwort NEIN lautet, lass es sofort !

Such Dir Menschen, die Dir helfen; selbst wenn das Menschen sind, die Du nicht in Deinem Leben haben möchtest. Wenn sie Dir jetzt nutzen können – und wenn Du ihnen umgekehrt nutzen kannst, gehe diese Allianz zum Wohle Deines Ziels. Sie ist eine professionelle Business-Allianz mit einem Win-Win-Faktor.

Und das Allerwichtigste:

SELBST WENN DU JETZT DURCH DIE HÖLLE GEHEN MUSST, GEH EINFACH WEITER: GEH WEITER IM TIEFSTEN VERTRAUEN AUF DIE HÖHERE MACHT; SIE WIRD DICH ZU DEINEM ZIEL BRINGEN.

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100 Schritte der Transformation. SCHRITT 30.🍀

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BETRACHTE JEDE SITUATION ALS POSITIV

Diesen Schritt zu verstehen ist wirklich schwierig und die Richtigkeit dieses Schrittes kann man nur durch die eigene Erfahrung bestätigt werden.

Also ermutige ich Dich dazu, es so auszuprobieren , wie ich es Dir vorschlage.

Jede Situation, die in Deinem Leben passiert, ist zunächst neutral. Du bist es, der dieser Situation eine Bedeutung gibt. Alles hängt wirklich vom Standpunkt des Betrachters ab. Und von diesem eben Standpunkt ist alles andere, was folgen wird, abhängig.

Wenn also etwas passiert, reagiere nicht sofort, sondern halte inne und überlege: welchen Ausgang soll mir diese Situation bringen? Da wir immer gute Ergebnisse wünschen – Ergebnisse, die uns in die Richtung der Erfüllung unserer Träume bringen – ist es nicht schwierig, sich bei jeder Situation einen guten Ausgang zu wünschen.

Aber: was ist, wenn wir den Ausgang der Situation gar nicht sehen können? Das ist ja meistens der Fall, eigentlich fast immer.

Dein Bewußtsein kann nicht in die Zukunft schauen, sondern kennt nur die Vergangenheit und ist in der Lage, sich auf die Gegenwart zu fokussieren (was ja auch nicht immer einfach ist). Nur Dein höheres Ich kennt die Zukunft und erzählt Dir von Ihr durch die Sprache der Visionen und Wünsche.

Du weisst aus den vorherigen Schritten, dass im gesamten Universum die Teilchen in ihrem energetischen Quantenzustand sich in der Superposition befinden, d.h. alle Möglichkeiten gleichzeitig vorhanden sind. Alle bedeutet unzählige. Der Beobachter ist der einzige der entscheidet, welche Position sich materialisieren wird.

Entscheide also ab sofort, dass jede Situation (energetisch gesehen Superposition) einen positiven Ausgang für Dich haben wird, völlig egal, wie sie zunächst zu sein scheint. Probiere es einfach aus. Probiere es mit der nächsten Situation, die in Deinem Leben geschieht, die Du früher als negativ eingestuft hättest. Jetzt stufst Du sie als positiv ein und freust Du dich schon auf ihren Ausgang. Um das zu tun, brauchst Du eine große Portion an Glauben, aber investiere diese Portion und siehe, wie sich ein Zauber entfaltet!!!!!! Und darüber hinaus verbesserst Du sofort Deinen momentanen emotionalen Zustand, der von entscheidender Bedeutung für die Erfüllung Deiner Träume ist.

Habe Mut, es zu glauben!!!

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100 Schritte der Transformation. SCHRITT 29.🍀

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ZAPFE BEWUßT DIE ENERGIEQUELLE AN

Du weißt, dass alles Energie ist. Auch Du bist Energie. Du bist ein Schwingungswesen. Und auch Du bist – wie alles im Universum – von dem mächtigsten Gesetz abhängig: dem Gesetz der Anziehung. Laut diesem Gesetz wird Gleiches vom Gleichen angezogen. Und du – das Schwingungswesen – ziehst Erfahrungen an, die in Harmonie mit den Schwingungen stehen – also den Bewegungen der Energie – die Du aussendest. Das konntest Du in Deinem Leben unzählige Male beobachten: denke nur an den Satz „Ich werde vom Pech verfolgt“, wenn Du ständig Erlebnisse hast, die Du als negativ einstufst. Eine solche negative Einschätzung (negative Gedanken) bewirkt, dass Du Dich schlecht fühlst und somit eine Schwingung aussendest, die ähnliche Erlebnisse anziehen wird. Die Kunst, das Gesetz der Anziehung für die Erfüllung der eigenen Träume zu nutzen, besteht darin, immer eine Schwingung auszusenden, die energetisch auf dem gleichen Level ist wie die Wünsche und Ziele, die man hat. Du darfst Dich also nicht darauf konzentrieren, dass der Wunsch noch nicht erfüllt ist

(Mangel – und der wird weiteren Mangel anziehen), sondern so tun als ob der Wunsch bereits erfüllt wäre. Das ist eine sehr große Kunst!!!! Weisst Du jetzt, warum der Gedanke, den Du gerade jetzt denkst, so wichtig ist? Er macht Deine Zukunft, weil er eine Emotion nach sich zieht. Und die Emotion sagt Dir genau, was Du im Begriff bist, anzuziehen, denn die Emotion ist nichts anderes als die von Dir gerade ausgehende Schwingung. Und die Schwingung zieht alles an, was ähnlich schwingt. Also: wenn Du Angst empfindest, dann solltest Du Dich wirklich fürchten – weil Du gerade mehr Angst anziehst.

Das Universum ist die Quelle der unerschöpflichen Energie, aus ihr wird alles erschaffen. Wir zapfen die Quelle mit unseren Gedanken an, ununterbrochen, unser ganzes Leben lang. Aber jetzt wollen wir lernen, bewußt zu erschaffen, da wir unsere Ziele erreichen wollen. Wir müssen also die Energiequelle bewußt und kontrolliert anzapfen, gesteuert und bestimmt von unserem eigenen Geist und nicht willkürlich oder als Reaktion auf die Mechanismen, Glaubenssätze und Aktionen der Außenwelt und anderer Menschen.

Wenn die Aussenwelt in Dir negative Gedanken und folglich negative Emotionen auslöst, dann bist Du kein bewußter Erschaffer mehr, sondern nur ein Spielzeug in den Händen anderer Menschen und Umstände, ein Spielzeug, das immer nur wie eine Aufziehpuppe reagiert. Das Gesetz der Anziehung kann Dir dann nicht die Erfüllung Deiner Wünsche bringen.

Aber wenn Du nicht mehr reagierst, sondern auf die Reize der Außenwelt bewußt antwortest – und zwar so, wie Du es willst (immer die Qualität der Gedanken als oberste Priorität bedenkend), dann bist Du jemand, der kreiert. Dann kreierst Du Deine Zukunft selbst. Dann bist Du ein wahrer Meister.cropped-20160428_150734-1.jpg

100 Schritte der Transformation. SCHRITT 28.🍀

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BEACHTE DIE FALLE DES FAULSEINS

Arbeit und Entspannung sollen einander ergänzen, was Du ja aus dem vorigen Schritt weißt.Aber wenn ich mich entspannt habe und mit Energie geladen bin, ich jedoch trotzdem nicht arbeite, bin ich faul. Was heißt das ?

Das bedeutet: ich habe die Kraft und ich habe Arbeiten zu erledigen, d.h. Produkte zu erstellen, die mir und anderen vom Nutzen sein werden (kochen, Haus putzen, mit Hund reausgehen, einkaufen, in meinem Betrieb die anfallenden Aufgaben erfüllen, lernen etc.). Diese Aufgaben sind wichtig, wenn ich meine Ziele erreichen will (z.B. kochen, damit meine Familie gut ernährt ist, damit wir durch gemeinsame Mahlzeiten unseren Zusammenhalt stärken usw.) Aber ich tue all das Wichtige nicht. Ich tue nichts!!!! Ich bin faul!!! Warum?

Dwer Grund des Faulseins ist immer nur das: ANGST!!!!!!!!!!!!!!!!

Ich verrichte nicht die Arbeit, die getan werden soll, weil ich Angst habe, dass ich es nicht kann, nicht schaffe, nicht bewätlige (das Produkt nicht erstellen kann – wie im vorigen Schritt beschrieben) oder dass es keinen Effekt bringen wird (ich sehe keinen Sinn in der Arbeit, die mir bevor steht).

Wenn Du weisst, dass etwas gelingt und es Nutzen bringt, verrichtest Du die Arbeit ohne Aufschub. Wenn es noch Freude bereitet, machst Du es schnell und gerne .Du brennst förmlich darauf, diese Aufgabe Dir vorzunehmen. Entsprechend wird der Effekt sein.

Aber wenn Du Angst hast, geht Deine Energie weg – und ohne Energie kannst Du nichts tun, also versuchst Du unbewußt, diese Energie zu tanken. Aber es wird keine Energie kommen, denn sie wird sofort von der inneren Angst gefressen ( Angst davor, die Aufgabe nicht zu bewältigen und Angst vor den Konsequenzen des Nicht Bewältigens).

Und wen haben wir wieder auf der Bühne? Die Amygdala, die Stresshormone, die Versuche, sich schnell zu beruhigen, das schlechte Gewissen, wieder Stress und einen katastrophalen Teufelskreis. Deine Ziele sind schon weit weg, Deine Träume drohen, verschüttet zu werden.

Komm schnell raus aus diesem Teufelskreis, indem Du Dich fragst: “ Warum liege ich jetzt auf der Couch? Bin ich müde nach der getanen effektiven Arbeit, zufrieden und glücklich? Oder weiß ich, dass ich fit bin, aber Angst davor habe, mich an den Schreibtisch zu setzen und einen Bericht zu schreiben, denn ich habe nicht im Kopf, ich habe die wichtigen Bücher dazu nicht gelesen und überhaupt wird das sowieso nicht klappen, weil ich nicht so gut schreiben kan etc.? Dann weißt Du, dass Du gerade faul bist, d.h. Du bist in den Fängen der Angst. Und die Emotion der Angst zu spüren heißt, dass Du Gedanken denkst, die zu Deinen Ziele uind Deinen Träumen in Opposition stehen (Schritte 9-11).

Und Du weißt schon: nichts ist wichtiger als der Gedanke, den Du gerade denkst. Siehst Du , wohin Dich Deine Gedanken jetzt gebracht haben? Als erstes musst Du die verändern, bevor Du es schaffst, von der Couch aufzustehen. Du bist nicht schwach und müde, weil Du viel getan hast. Deine schlechten Gedanken haben Dir die Energie genommen.

Hör Dir Deinen inneren Dialog an. Und dann: sprich bewußt, d.h. wende andere Worte an in Deinem Dialog an (das habe ich bereits in vorigen Schritten erklärt). So wirst Du neue Bilder in Deinem Kopf aktivieren und somit neue Gedanken wecken. Dein Gehirn betrachtet Gedanken wie Reize von außen und wird entsprechend reagieren. Gib Deinem Gehirn einen positiven Reiz und es muss positiv antworten.

Die Energie kommt, Du kannst an die Arbeit, Effekte und Nutzen erzielen und später nicht bereuen, sondern Dich freuen, denn Deine Ziele sind näher.

Jetz haben wir wieder eine neue Frage vor uns: woher kommt eigentlich die Energie zu uns, die uns befähigt, alles alles zu tun?? Wie zapfen wir die Quelle der Energie an?

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100 Schritte der Transformation. SCHRITT 27.🍀

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BEACHTE DIE WICHTIGKEIT DER ENTSPANNUNG

Du kennst diese Begriffe: arbeiten, produzieren, effektiv sein, sich entspannen, das süße Nichtstun, faulenzen, aufschieben. Kennst Du aber ganz genau ihre Bedeutung ?

Wenn ich arbeite, führe ich Tätigkeiten aus, deren Sinn das Erstellen eines Produktes ist, das mir und anderen nutzen soll und mir sowie anderen helfen soll, ihre Ziele zu erreichen. Den Vorgang des Erstellens nennt man Produktion. Das Nutzen, das dieses Produkt bringen wird, ist der Effekt der Arbeit (Hilfe beim Erreichen von Zielen). Aber auch der Produktionsvorgang erzeugt schon Nebeneffekte. Wenn ich einen Bericht verfassen soll (Arbeit) , so muß ich den Bericht produzieren, indem ich Inhalte sammle, sie aufschriebe,korrigiere, ausdrucke und das fertige Produkt abgebe. Das Nutzen ist sehr gut in der Menge des dadurch fliessendes Geldes und dem Level der dadurch erzeugten Zufriedenheit meßbar, die Nebeneffekte sollen möglichst nicht negativ ausfallen (kurze Zeitspanne der Produktion, wenig Einsatz von Werkzeugen, ohne Stress etc).

Wenn ich mich entspanne, arbeite und produziere ich nicht, aber ich sorge dafür, dass mein Körper, mein Greist und meine Seele wieder Energie bekommen, damit ich anschließend wieder arbeiten kann, d.h. effektiv ein nützliches Produkt erstellen kann. Nützlich ist immer das, was mir und anderen Entwicklung bringt und mich und andere ihren Zielen näher bringt. Nicht nützlich und nicht effektiv das, was überhaupt nicht getan werden muss.

Denmzufolge ist Entspannung sehr nützlich und ein wichtiger Gegenpol zur Arbeit. Je effektiver und nützlicher meine Arbeit sein soll, umso wichtiger die Entspannung, also alles, was mich mit Energie versorgt. Und umso besser qualitativ gesehen soll die Entspannung sein, d.h. mich mit möglichst viel körperlicher, geistiger und seelischer Energie versorgen.

Und essentiell: zuerst kommt die Arbeit und dann die Entspannung. Beide Faktoren müssen sich ausgewogen ergänzen. Wenn ich nicht arbeite, verbrauche ich keine Energie, also bin ich mit Energie geladen. Ich muss diese Energie zuerst verbrauchen, eher ich neue tanke. Wenn ich mich nur auflade, aber nicht entlade, platze ich eines Tages.

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100 Schritte der Transformation. SCHRITT 26.🍀

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WIE MAN SCHÄDLICHEN IMPULSEN WIDERSTEHT, Teil 2

Im Schritt 25 stellte ich fest, dass wenn wir negative Gefühle empfinden, wir uns schnell wieder beruhigen möchten, besser gesagt wir möchten unsere Amygdala beruhigen, dass wir dies jedoch oft mit Mitteln tun, die auf die Dauer schädlich sind oder uns auf die Dauer keinerlei Nutzen bringen, weder Produktivität noch Entspannung – da wir ja den schädigenden Effekt nicht so einfach wegwischen können und wir statt Entspannung schlechtes Gewissen empfinden.

Wir beruhigen uns also auf die Schnelle mit allerlei chemischen Stoffen und Genussmitteln, aber auch Essen, Sex, Faulenzen gehören dazu.

Wir wollen nicht etwas Negatives empfinden, sondern etwas Lustvolles und lustvoll ist alles, was uns die Befriedigung biologischer Bedürfnisse verspricht und sich für die Sinnesorgane angenehm anfühlt. Dann wird unser Lustzentrum im Gehirn stimuliert und der wichtige Botenstoff , der Glücksbotenstoff Dopamin, wird ausgeschüttet. Das Lustzentrum ist eigentlich deshalb entstanden, damit der Homo Sapiens Ansporn bekommt, das zu tun, was für das direkte Überleben der Spezies sorgt (Nahrungsaufnahme, Sex, Erholung).

Aber in dem Fall, den ich jetzt beschreibe, wollen wir nicht für das Überleben und Funktionieren sorgen, sondern uns beruhigen, weil die Amygdala schon wieder Alarm geschlagen hatte, meistens völlig unnötig. Also benutzen wir dazu Substanzen oder Verhaltensweisen. Aber je öfter wir uns mit derselben Substanz oder Verhaltensweise beruhigen, umso weniger Dopamin wird ausgeschüttet und der Körper braucht immer mehr von dieser Substanz. oder dieser Verhaltensweise. Der Körper geizt mit Dopamin, damit man auch etwas tut, was langfristig für das Leben wichtig ist (Nahrung zu besorgen, Lebensbedingungen zu gestalten, Nachwuchs groß zu ziehen) und nicht immer nur ißt, trinkt oder Sex hat.. Na ja, aber wir wollen ja Dopamin! Also mehr von den beruhigenden Substanzen oder Verhaltensweisen! Schon befinden wir uns in einem Teufelskreis der Sucht nach Sex, Eis, Zigaretten, Kokain, Fernsehen usw.

Dann ist es schon besser, immer wieder verschiedene Wege der Beruhigung anzuwenden, am besten natürlich die, die uns langfristig nutzen werden – also die im vorigen Kapitel erwähnte Verschiebung der Aufmerksamkeit auf etwas, was unser intelligentes Denken erfordert und was auch Erfolg verspricht. Erfolg zu haben macht nämlich auch glücklich.

Leider ist diese Verschiebung der Aufmerksamkeit mit Anstrengung verbunden, und wenn wir faul sind, nehmen wir lieber die nicht produktive Beruhigung. (Um etwas produziert zu bekommen, muss man zuerst produzieren, d.h. aktiv werden).

GIB DEINER AMYGDALA NICHT IMMER ALLES, WAS SIE WILL. Sei konsequent und erziehe sie, damit sie Dir gut dient. (Wir haben hier keine Löwen mehr, vor denen sie uns warnen muss, auch die unfreundliche Verkäuferin voon heute Mittag ist keine Bedrohung für Leib und Leben, da muss die Amygdala wirklich nicht ausflippen und wir müssen daraufhin echt nicht eine Zigarette rauchen, um uns abzuregen, oder?).

Konsequenz bedeutet übrigens, eine stete Arbeit daran, neue erwünschte Autobahnen im Gehirn zu erbauen und die alten zu löschen. Aber dann darfst Du die alten nicht mehr befahren, sonst wachsen sie nie zu!!! und sie werden Dich immer locken!!!

Konsequent muss man nicht nur in Bezug auf die Kinder sein, sondern vor allem auf sich selbst. Jeder muss sich selbst erziehen, das heisst für eine gute Struktur in seinem Gehirn sorgen.

Möchtest Du wissen, wie das Gehirn eines Menschen strukturiert ist ? Schau Dir sein Leben an, dann weisst Du es.

Ich erwähnte Faulenzen als eine Methode der schnellen Beruhigung der Amygdala, wenn auch äußerst uneffektiv. Wir wissen ja alle, dass Faulenzen nicht gut ist, wenn wir uns unsere Träume, unsere Ziele erfüllen wollen. Aber möchtest Du wissen, was der absolute Ursprung des Faul Seins ist ? Der absolute absolute Grund des ganzen schlimmen und schädigenden Faulenzens? (Nicht zu verwechseln mit einer guten und wichtigen Entspannung, den Unterschied werde ich bald erklären).

Dann treffen wir uns beim nächsten Schritt ! Und bis dahin…

STAY TUNED TO YOUR DREAMS !!!!

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100 Schritte der Transformation. SCHRITT 25.🍀

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WIE MAN SCHÄDLICHEN IMPULSEN WIDERSTEHT, Teil 1

Im Schritt 24 erwähnte ich die Amygdala, genannt auch der Mandelkern. Schließe jetzt eine nähere Bekanntschaft mir diesem wichtigen Teil Deines Gehirns. Die Amygdala bewohnt den mittleren Teil des Gehirns, den sogenannten Temporallappen, sie ist Millionen Jahre alt und von Beruf ein Wächter.

Die Amygdala bewertet alle Situationen nach einer potenziellen Gefahr, die von ihnen ausgehen könnte. Und wenn der Wächter entscheidet, dass Alarm geschlagen werden soll, dann verändert sich der Zustand des gesamten Körpers. Stresshormone werden ausgeschüttet (man muss ja fliehen oder kämpfen, vermutet die Amygdala), die Wahrnehmung der Zeit verändert sich (die Zeit scheint langsamer zu verlaufen, damit man subjektiv gesehen mehr Zeit zum Angriff oder Flucht hat), der Schwerpunkt der Motorik verschiebt sich zugunsten grober Bewegungsabläufe. Die Aufmerksamkeit wird vollständig auf die potenzielle Gefahr gerichtet.

Die Top-down-Systeme (Selbstbeherrschuhng, Wille, planmäßige Aktion) arbeiten nicht mehr. Jetzt steuern die Emotionen das Verhalten eines Menschen.

Die Amygdala irrt sich sehr oft in ihrer Einschätzuhng der potenziellen Gefahren und übertreibt ziemlich häufig, sie will lieber auf Nummer sicher gehen, damit sie niemals eine Gefahr übersieht, denn das könnte ja schlimm enden.

Aber wenn die Amygdala so erregt ist, schreit sie nach Beruhigung. Und es gibt nur eine Instanz, die sie dauerhaft beruhigen kann. Es ist der Befehl der höher gelegenen Areale des Gehirns (der präfrontale Lappen), mit dem Alarm aufzuhören.

Aber wie soll das funktionieren?

Es funktioniert durch einen einfachen Trick: die Ablenkung. Das Gehirn kann nicht zwei Gedanken gleichzeitig denken: man kann sich nicht wegen einem als verletzend empfundenen Satz einer Kollegin ärgern (ein potenzieller Angriff, die Amygdala schlägt Alarm) und sich gleichzeitig auf den Kinobesuch heute Abend freuen.

Wenn Du also das nächste Mal merkst, dass Du negative Gefühle verspürst (Ärger, Wut, Trauer) – also Gefühle, die Dich nicht in die Richtung Deiner Träume führen – dann werde Dir der Tatsache bewußt, dass Du negative Gedanken gedacht hast, durch Deinen inneren Dialog negative Bilder aktiviert hast (Siehe Schritt 24) und dass Deine Amygdala daraufhin Alarm schlägt. Lenke Deine Aufmerksamkeit augenblicklich auf etwas anderes, etwas, was Dein bewußtes Denken in Anspruch nehmen muss ( E-mail beantworten, Zeitung lesen, Müll rausbringen). Die Konzentration auf die neue Aufgabe – Konzentration ist die wichtigste aller Exekutivfunktionen und maßgeblich entscheidend für den Erfolg im Leben – wird dazu führen, dass das obere Gehirn die Kontrolle übernimmt und Du nicht mehr impulsiv handeln wirst. Denn impulsive Handlungen sind oftmals die schädlichen Handlungen.

Die bewußte Lenkung der Aufmerksamkeit ist schwierig, jedoch zu erlernen. Wenn wir diese Methode üben, brauchen wir nicht mehr zu kurzfristigen Mitteln der Beruhigung zu greifen, wie Zigarette, übermäßiges Essen oder Faulenzen.

Warum wir jedoch automatisch zu diesen eher schädlichen Mitteln der Beruhigung greifen, statt uns produktiv abzulenken, erkläre ich Dir im nächsten Schritt.

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100 Schritte der Transformation. SCHRITT 24.🍀

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LERNE DIE 20 / 80 – REGEL KENNEN

Auf jedem Weg findet man irgendwo Steine – von den größten bis zu den kleinsten. Und über jeden dieser Steine kann man stolpern. Die Kunst, auf dem Weg zu bleiben und unbeschadet zum Ziel zu gelangen, besteht darin, die Steine wahrzunehmen und sie entweder zu beseitigen oder zu umgehen. Auch auf Deinem Weg zur Traumerfüllung liegen solche Steine und davon, sie zu beseitigen und zu umgehen werden die nächsten Schritte handeln.

Es gibt zwei Arten von solchen potenziellen Steinen: die externen (das sind bestimmte Faktoren, die Deine Lebensumstände kennzeichnen – da steht auf den ersten Blick die Welt Dir im Wege) und die internen (das sind bestimmte Faktoren, die Deine Persönlichkeit kennzeichnen (da stehst auf den ersten Blick Du Dir selbst im Weg).

Der berühmte Erfolgstrainer Brian Tracy lehrt uns, dass nur 20 % der Störfaktoren externer Natur sind. Das bedeutet, dass zu 80 % wir uns selbst im Wege stehen.Ist das nicht eine fantastische Nachricht? Das bedeutet nämlich, dass durch eine effektive Arbeit an der eigenen Person unsere Träume schon zu 80 % erfüllt sind. Was für eine befreiende Botschaft. Und was für Perspektiven eröffnet sie uns! Alleine der Weg zum Ziel macht aus uns andere, attraktivere Menschen mit besseren Eigenschaften als die, die wir bis dato jemeils hatten.

Jim Rohn, den ich schon im ersten Schritt erwähnt habe, lehrt uns wiederum, dass Erfolg etwas ist, was man anzieht, und zwar indem man eine anziehende Person wird. („Success is something You attract by becoming an attractive Person.“) Deine Attraktivität und folglich Deine Anziehungskraft und folglich Dein Erfolg werden umso größer, je mehr Bestandteile Deines Wesens Du in die Entwicklung einbeziehst. Als da wären: alle Aspekte Deiner Körperlichkeit, alle Aspekte Deines Geistes / Deines Verstandes und alle Aspekte Deiner Seele / Deiner Spiritualität. Und es gibt kein Limit der Entwicklung oder – wie die Kaizen-Philosophie besagt: „There is no final destination on the improvement journey.“

DU HAST IMMER DIE MÖGLICHKEITEN, DICH ZU VERBESSERN. NUTZE SIE, DENN SIE SIND EINE CHANCE !!!

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